Die Zeit der großen Freiheit. Aktfotografie aus Jena in den fru¨hen 2000er-Jahren
Donnerstag - 29. Oktober 2026
17:00-18:00
Jena, Markt 7
Stadtmuseum Jena
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© (C) www.ClausRose.de, Claus Rose (CC-BY-NC-ND)

Vortrag mit Führung in der Ausstellung „Alle fotografieren? Alltags- und Amateurfotografie in Jena“

Aktfotografie ist eine Form der künstlerischen Fotografie, bei der die Darstellung des ganz oder teilweise nackten menschlichen Körpers im Mittelpunkt steht. Sie lebt von Bildidee, Inszenierung und Lichtsetzung ebenso wie von der Kommunikation zwischen Fotografin, Fotograf und Modell.
In den frühen 2000er-Jahren war Jena für eine kurze Zeit so etwas wie das Zentrum der Aktfotografie in Deutschland. Das lag vor allem am Amateurfotoklub UNIFOK Jena e. V. und seinen Mitgliedern. Die Aktfotografie hat eine lange Tradition im UNIFOK, die auf den früheren Leiter Walter Streit zurückgeht. Einige Mitglieder fotografieren bis heute Akt, auch wenn diese Art der Fotografie gesellschaftlich inzwischen weniger akzeptiert und im Zuge von MeToo und Cybermobbing auch Kritik ausgesetzt ist.
Der Vortrag blickt mit Fotografien und Geschichten auf die Aktfotografie im Jenaer Fotoklub UNIFOK zurück. Wenn die frühen 2000er-Jahre eine Zeit der großen (fotografischen) Freiheit waren, was hat sich seitdem verändert.

Preis Information: regulär 7 €, ermäßigt 5€, mit dem studentischen Kulturticket kostenfrei


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