Vorläufer der europäischen Integration und der deutsch-französischen Aussöhnung in der Ära Briand/Stresemann
© FSU Jena_Anne Günther
Ein Vortrag von Prof. Dr. Torsten Oppeland
Heutzutage ist die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der kollektiven Erinnerung. Weitaus weniger bekannt ist, dass es bereits in der Zwischenkriegszeit ähnliche Ansätze gab, über eine wirtschaftliche Verflechtung der beiden Länder zu einer europäischen Integration zu kommen. Der französische Außenminister Aristide Briand, der zusammen mit seinem deutschen Amtskollegen Gustav Stresemann 1926 für das Locarno-Abkommen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war, hat 1930 eine Denkschrift zur Errichtung einer union fédérale européenne vorgelegt. Im Vortrag soll gezeigt werden, wer Briand war und woher er seine Ideen nahm, worin sein Vorschlag bestand und warum er damit in seiner Zeit noch keinen Erfolg hatte.In Kooperation mit der dt.-frz. Gesellschaft Jena
Der Eintritt ist frei.
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