Oskar und die Dame in Rosa
© A.Glebocki (CC0)
Premiere
Der zehnjährige Oskar ist unheilbar an Leukämie erkrankt und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Diese Erkenntnis verdrängen seine Eltern und scheuen das Gespräch mit ihm. So wird die Dame in Rosa, eine ehrenamtliche Helferin, die versucht, den Kindern auf Oskars Station ihr Schicksal zu erleichtern, Oskars wichtigste Vertraute. Sie bringt Oskar auf die Idee, Briefe an den lieben Gott zu schreiben und ihm alles mitzuteilen, was ihn bewegt. Und sie schlägt Oskar ein Spiel vor: von nun an soll er jeden einzelnen Tag so leben, als zähle er zehn Jahre. Unsentimental und unerschrocken, eindringlich und komisch erzählen Oskars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. In nur wenigen Tagen erlebt er auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben.
Éric-Emmanuel Schmitt (Jahrgang 1960) ist einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. Er wurde vor allem durch seinen Bucherfolg Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran bekannt. Mit Oskar und die Dame in Rosa gelingt es dem Autor, mit Charme und Leichtigkeit von den „letzten Dingen“ zu erzählen.
Regie: Frank Alexander Engel
Ausstattung: Frank Alexander Engel und Kerstin Schmidt
Musik: Sebastian Herzfeld
Es spielen: Anna Fülle und Martin Vogel
Diese Inszenierung wurde ursprünglich am Theater Koblenz erarbeitet und hatte dort in der Spielzeit 2018/19 Premiere.
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