Lesung: Postwendekinder
© Thomas Engel (CC-BY-ND)
In „Postwendekinder" erheben 34 junge Menschen ihre Stimme und rechnen mit eindimensionalen Bildern von Ostdeutschen wie dem des Jammerossis oder Neonazis ab. Gleichzeitig grenzen sie sich von „Ostalgie" und rassistischen Ideologien ab und eröffnen stattdessen vielfältige, differenzierte Sichtweisen auf den ‚Osten' in Form von persönlichen Erzählungen, Essays und visuellen Beiträgen.
Die Postwendekinder als nach der Wende geborene Generation spüren weiterhin die imaginäre Grenze zwischen Ost und West. Sie macht sich für sie nicht nur in sozialen und kulturellen Unterschieden bemerkbar, sondern auch in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Jobchancen. Die Beschäftigung mit diesen anhaltenden Differenzen ist für die jungen Menschen mit Osthintergrund mit vielen Fragen verbunden: Welche Spuren haben die DDR und die deutsch-deutsche Teilung hinterlassen? Behindert eine ostdeutsche Identität den Wiedervereinigungsprozess oder ist sie eine legitime deutsche Teilidentität? Wie gehen wir mit dem Wahlverhalten in Ostdeutschland um? Sollen wir bleiben oder gehen?
Sie erkunden in der Anthologie ihre (post-)sozialistische Prägung und die Ambivalenzen ihres Ostdeutsch-Seins, thematisieren die bis heute sichtbaren strukturellen Brüche, die mit dem Beitritt der DDR zur BRD einhergingen, hinterfragen die recht(sextrem)en Tendenzen in Ostdeutschland und suchen nach einer solidarischen und gleichberechtigten deutsch-deutschen Zukunft. "Postwendekinder" schafft einen Raum der Reflexion und Diskussion, der Brücken zwischen Ost und West schlagen soll.
Die Postwendekinder als nach der Wende geborene Generation spüren weiterhin die imaginäre Grenze zwischen Ost und West. Sie macht sich für sie nicht nur in sozialen und kulturellen Unterschieden bemerkbar, sondern auch in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Jobchancen. Die Beschäftigung mit diesen anhaltenden Differenzen ist für die jungen Menschen mit Osthintergrund mit vielen Fragen verbunden: Welche Spuren haben die DDR und die deutsch-deutsche Teilung hinterlassen? Behindert eine ostdeutsche Identität den Wiedervereinigungsprozess oder ist sie eine legitime deutsche Teilidentität? Wie gehen wir mit dem Wahlverhalten in Ostdeutschland um? Sollen wir bleiben oder gehen?
Sie erkunden in der Anthologie ihre (post-)sozialistische Prägung und die Ambivalenzen ihres Ostdeutsch-Seins, thematisieren die bis heute sichtbaren strukturellen Brüche, die mit dem Beitritt der DDR zur BRD einhergingen, hinterfragen die recht(sextrem)en Tendenzen in Ostdeutschland und suchen nach einer solidarischen und gleichberechtigten deutsch-deutschen Zukunft. "Postwendekinder" schafft einen Raum der Reflexion und Diskussion, der Brücken zwischen Ost und West schlagen soll.
powered by destination one