7. Philharmonisches Konzert
Mittwoch - 21. April 2027
ab 19:30
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Konzertsaal Gera
Konzertsaal Gera
Der kleine Saal im Theater GeraDer kleine Saal im Theater Gera
© Foto Ronny Ristok

Fanny Mendelssohn (1805–1847): 3 Mélodies op. 4: No. 2 Allegretto

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Lieder ohne Worte op. 62: No. 1 Andante espressivo (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von Robin Langley)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte op. 67: No. 1 Andante (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von Robin Langley)

Fanny Mendelssohn: ​​​​​​​4 Lieder für das Pianoforte op. 8: No. 1 Allegro moderato (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von Isabelle & Florence Lafitte)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 (316a)

Alexander Skrjabin (1872–1915): Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 29

Den Auftakt dieses Konzerts bilden Klavierminiaturen von Fanny Mendelssohn und Felix Mendelssohn Bartholdy in Bearbeitungen für Klavier zu vier Händen. Fanny Mendelssohn, selbst eine bedeutende Komponistin und Pianistin der romantischen Generation, musizierte solche Stücke gemeinsam mit ihrem Bruder im familiären Kreis. Was damals im Mendelssohn-Haus als Geschwisterduett erklang, wird heute von den Schwestern Katia und Marielle Labèque auf die Konzertbühne übertragen.

Auch Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 steht im familiären Zusammenhang. Der 23-jährige Komponist schrieb das Werk für sich und seine ältere Schwester Maria Anna. Zwei Soloinstrumente treten darin in einen lebendigen musikalischen Austausch – ein Dialog, der heute von den Labèque- Schwestern weitergeführt wird.

Mit seiner Sinfonie Nr. 2 entwarf Alexander Skrjabin das Bild eines inneren Kampfes des Menschen gegen das Böse und dessen Überwindung durch die Kraft des Willens. Jahrzehnte bevor er Musik und Licht in visionären Projekten verband, zeichnet er im Finale dieser Sinfonie bereits ein triumphierendes, strahlendes Sonnenlicht. Als er einen Klavierauszug der Sinfonie vorspielte, soll er diesen Ausbruch ins Licht so leidenschaftlich demonstriert haben, dass er dabei sogar eine Taste zerbrach.