John Williams (*1932)
Musik aus: Star Wars · Jurassic Park · Harry Potter · Indiana Jones
und vielen anderen Filmen
„Ohne John Williams fliegen weder Motorräder noch Besen in Quidditch-Spielen, noch Männer in roten Umhängen. Es gibt keine Macht, Dinosaurier wandeln nicht über die Erde. Wir staunen nicht, wir weinen nicht, wir glauben nicht.“ So formulierte es der Regisseur Steven Spielberg, der mit John Williams in mehr als dreißig Filmen zusammenge- arbeitet hat.
John Williams zählt zu den erfolgreichsten Filmkomponisten unserer Zeit und wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter fünf Academy und 27 Grammy-Awards.
Die Bedeutung von John Williams bemisst sich jedoch nicht allein an Preisen, sondern an ganzen filmischen Universen, die durch seine Musik geprägt und zusammengehalten werden. Star Wars, Harry Potter, Indiana Jones und Jurassic Park sind Klangwelten, deren Identität untrennbar mit Williams’ Musik verbunden ist.
Mit Der weiße Hai wagte Williams 1975 einen radikalen Schritt: Ein obsessiv wiederholtes Zweiton-Motiv – scheinbar denkbar schlicht – wurde zum Inbegriff musikalischer Spannung und zu einem der bekanntesten Motive der Filmge- schichte. Mit Star Wars brachte er 1977 die große sinfonische Filmmusik zurück ins Kino und erneuerte das Prinzip des Leitmotivs: Figuren wie Yoda oder Prinzessin Leia erhalten unverwechselbare musikalische Themen, die ihre Charaktere prägen und emotional vertiefen. In Jurassic Park verbindet er monumentale Klangpracht mit staunender Lyrik, während das Thema aus Schindlers Liste – von Itzhak Perlman eingespielt – zu einem musikalischen Erinnerungszeichen von ergreifender Schlichtheit wurde.