Krisen, Ängste & Traumata in den Sagen des Vogt- und Egerlandes
Erfahrung, die im Erzählen zu sich selbst kommt
Zwischen Mythos und Wirklichkeit: Die Sagen des Vogt- und Egerlandes erzählen von existenziellen Erfahrungen – von Angst, Verlust und Grenzsituationen, aber auch von Hoffnung und Bewältigung. Dieser thematische Vortrag eröffnet einen spannenden Blick auf die verborgenen Bedeutungen regionaler Erzähltraditionen und zeigt, wie sich menschliche Erfahrungen im Erzählen selbst erschließen. Ein faszinierender Streifzug durch die Tiefenschichten regionaler Kultur – zwischen Wissenschaft, Geschichte und lebendiger Erzählkunst.
Mit Prof. Dr. Christoph Fasbender (TU Chemnitz) gastiert ein ausgewiesener Experte für germanistische Mediävistik und Erzählforschung in Bad Elster. Seit 2009 lehrt er als Professor für Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Als Professor der TU Chemnitz sowie als Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt steht er für eine fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Sagen- und Mythenwelten Mitteleuropas.
Der Eintritt ist frei.