Feierliche Einweihung der Lobdeburg
Freitag - 24. April 2026
17:30-20:00
Lobdeburg
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© Jenakultur, J. Neubauer
Nach umfassender, nahezu 30jähriger Sanierung und denkmalgerechter Restaurierung wird die mittelalterliche Burgruine der Lobdeburg nunmehr der Öffentlichkeit zurückgegeben.
Dieses Bauwerk, errichtet ab Mitte des 12. Jahrhunderts als repräsentativer Herrschaftssitz der schwäbisch-fränkischen Herren von Auhausen/ Alerheim, ist ein Zeugnis der Jenaer Geschichte und Identität. Die Territorialherrschaft der Lobdeburger, die als Begründer Jenas gelten, erstreckte sich einst vom Saaletal bis zum nördlichen Thüringer Schiefergebirge und dauerte drei Jahrhunderte an.
Die Maßnahmen der Grabungen zur archäologischen Untersuchung sowie der substanzerhaltenden Sanierung, fachgerechten Konservierung und wissenschaftlichen Dokumentation in den Jahren ab 1997 bis 2026 umfassten die gesamte Burgruine mit Gründung, Statik, Mauerwerk, Binnenstruktur, historische wie baugeschichtliche Einordnung und Außenanlagen.
Ziel ist es, die Lobdeburg als eindrucksvolles authentisches Beispiel romanischer Profanarchitektur in Thüringen nicht nur zu erhalten, sondern nach Jahrzehnten Bauzeit für die Öffentlichkeit begeh- und erlebbar zu machen. Denn die Lobdeburg zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Jena. Sie liegt auf der kulturellen Erlebnisroute der „Transromanica“ und ist ein touristisches Highlight.
Die Übergabe der fertig sanierten Burgruine an die Öffentlichkeit ist verbunden mit einem kleinen Fest mit Musik, Bratwurst und Bier bzw. alkohofreie Getränke. Der Männerchor Paulus Jenensis wird die Gäste mit Studenten- und Volksliedern, klassischem Chorgesang, Evergreens, zeitgenössischer und moderner Musik unterhalten.

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