Zwischen Utopie und Repression – ein intergenerationales Gespräch
Mittwoch - 13. Mai 2026
ab 18:00
Gera, Rudolf-Diener-Straße 4
Kaiserwerke
Die Mauer muss weg-10Die Mauer muss weg-10
© Maria Döbert

Die Gedenkstätte Amthordurchgang lädt zusammen mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung zum Gespräch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten.

Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, Freiheit, Umweltschutz und Frieden, die Auseinandersetzung mit herrschaftssichernder Interessenpolitik, Militarismus, Umweltzerstörung oder autoritären und extrem rechten Tendenzen sind Themen, die über Jahrzehnte hinweg Menschen umgetrieben haben und umtreiben. Wir möchten in einem Gespräch mit zwei Vertreter*innen verschiedener Generationen – Gabi Damm, engagiert seit den 1970er Jahren, und ihrem Sohn Tobias Damm, seit den 1990er Jahren in diversen politischen und kulturellen Projekten aktiv – fragen, wie sich ihr Einsatz für eine andere Gesellschaft in verschiedenen politischen Systemen darstellt. Sie werden berichten, welche Wege politischen Engagements sie gefunden haben, ob es staatliche Reaktionen gab und wie sie mit diesen umgegangen sind – und der Frage nachgehen, ob es auch angesichts der offenkundigen Unterschiede zwischen den politischen Systemen von DDR und BRD Ähnlichkeiten in den Gesellschaftsvorstellungen und Handlungsstrategien der jeweiligen Akteur*innen gibt.

Gabi Damm (*Tügend), geb. 1953 in Steinbach-Hallenberg, war bis 1990 Regieassistentin und Schauspieldramaturgin am Geraer Theater, wo sie immer wieder kritische Ideen ins Programm einfließen ließ. Sie ist Mitbegründerin der Geraer Informations- und Umweltbibliothek und weiterhin vielfältig engagiert.

Tobias Damm, geb. 1981 in Gera, war unter anderem im Projekt auf dem besetzten Gelände des ehemaligen Unternehmens Topf und Söhne in Erfurt sowie im Institut für Zukunft (IfZ) in Leipzig engagiert und ist weiterhin politisch aktiv.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.