Donnerwetter. Es ist durchaus vorstellbar, dass einige Arenafans Schnappatmungen bekommen, während dieses Konzert veröffentlicht wird. Wir denken da zum Beispiel an ein junges Mädchen, das im Sommer 2023 mit dicken Krokodilstränen auf dem Theatervorplatz stand, weil das Konzert der Sängerin aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden musste. Oder an einen ebenso fassungslosen Musiker und DJ, der seit dem unbeirrt um ein Nachholkonzert bittet. Krokodilstränen nicht ausgeschlossen. Was umgibt also die deutsche Sängerin, Songwriterin und Musik- und Musikvideoproduzentin, dass sie so ersehnt wird und viel mehr noch, dass sie unterschiedlichste Generationen und Charaktere um sich vereint?
Worin liegt die Kunst? Die Kunst ist für Mine ein besonders hohes Gut. Und die Kunst sollte keine Grenzen kennen, was bei der Musikerin auf gleich mehreren Ebenen spürbar wird: Kein einziges Album lässt sich akkurat in eine gefertigte Genre-Schublade stecken. Bleibt man beim Bild eines Möbelstückes, wäre ihre Musik also nicht besagter Schrank mit Schubladen, sondern eher ein offenes Regal mit Stecksystem und vielen unterschiedlichen Arrangements. Die Songs, als bunte Palette aus Pop, Hip Hop, Elektro, Jazz und ein wenig Funk, durchwirbeln unsere Sinne – ohne eintönig stringentes Schema. Sie überraschen, wechseln in Stimmung, Tiefe und musikalischer Couleur und wenn da ein Dudelsack zum Einsatz kommt oder eine akrobatische Orchestershow oder ausgefallene Kostüme, dann ist das eben so: keine Grenzen.
Die Grenzenlosigkeit greift auch mit ihren Aussagen in und hinter der Musik. Zwischen Privatem, Gesellschaftlichem und Politischen zieht sie keine rote Linie. Die Liedermacherin singt und sagt, so gut es geht, was sie denkt. Ihre Botschaften über soziale Ungerechtigkeit, Gleichberechtigung oder Diskriminierung sind mal gesellschaftskritisch, mal selbstreflektierend, sie erzählen bildhaft vom Alltag, den Höhen und Tiefen des Lebens, von Liebe und Schmerz.
Das alles und noch viel mehr scheint ihre besondere Aura auszumachen und das darf gerne so weitergehen. Nach ausverkaufter Tour 2025 lässt sich die Künstlerin auch diesmal nicht lumpen: Ihr neues Album ist zwar erst zum Jahresende zu erwarten, die frische Tour dagegen längst in den Startlöchern. Mines „KILLER-TOUR“ verspricht laut Ankündigung das „perfekte Live-Paket für Herz, Hirn und Hintern“. Also schwingt letzteren alsbald auf den Theatervorplatz und freut euch auf einen Abend voller Emotionen!
Preis Information: Vorverkauf: 20,00 € Abendkasse: 25,00 €
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