Mit seinen poetisch dunklen Songs - nicht ganz zu unrecht immer wieder als "Folk Noir" gelabelt – ist
der Finne Mäkkelä sicherlich einer der derzeit spannendsten Künstler der europäischen Songwriter-
Szene. Schmerzhaft schönes Songmaterial, zwischen Folk-Tradition, Storytelling und Punk-Spirit bei
einer, so, selten zu sehenden Bühnenpräsenz und Intensität, machen den Solo-Performer zu einem
der auffälligsten Acts des Genres. Oder wie es die Nürnberger Nachrichten in einer Rezension des
Albums "Dog & Typewriter" (9pm Rec/Broken Silence) beschreibt: Messerscharfe Songpoesie, so rau
wie der Asphalt der Straße.
Mäkkelä's konsequent am Mainstream Vorbeischrammen, brachte ihm zwar über die Jahre einen
Kulturpreis der Stadt Nürnberg, eine Nominierung für den Deutschen Folk Award, Aufträge für
Theatermusik und eine loyale Anhängerschaft ein, für die breite Masse ist das aber nach wie vor
einfach zu sperrig. Besserung eher nicht in Sicht.