Uraufführung
Lachende Hyänen
"So viel Anfang war noch nie…" war ein Begriff, der die frühen Neunziger, die Wendejahre, beschrieb. Heute nach 35 Jahren Wiedervereinigung hinterlässt dieser Satz eher einen schalen Nachgeschmack. Für junge Menschen ist das Aufwachsen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands immer noch eine Herausforderung. Aus blühenden Landschaften wurden Geisterstädte. Der Strukturwandel und mangelnde Perspektiven erschweren es, sich ein "Bleiben" überhaupt vorzustellen. Doch was bedeutet das für das Leben an diesen Orten, die langsam aussterben?
Das Theaterkollektiv Lachende Hyänen, will sich diesen Themen widmen und gemeinsam mit Jugendlichen aus Reichenbach ein Projekt entwickeln, das sich mit Stillstand und Aufbruch, Vergangenheit und Zukunft beschäftigt.
Angelehnt an Becketts „Warten auf Godot“ und Interviewpassagen von jungen Menschen aus Reichenbach soll ein Spannungsverhältnis zwischen Warten, Bleiben und Gehen entstehen.