Entlang der ehemaligen Stadtbefestigung Geras
© Steffi Kopp
Die Reste der ehemaligen Stadtbefestigung Geras sind ein Spiegel ereignisreicher Stadtgeschichte. Einst im Spätmittelalter als durchgehende Mauer mit Wallgraben und fünf Stadttoren errichtet, stellte sie ab dem 19. Jahrhundert für die stark wachsende Industriestadt ein zunehmendes Hindernis dar. Heute ist keines der ehemaligen Stadttore erhalten, dafür aber mehr originale Fragmente als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Unter dem Motto "Statt Mauer und Tor" erfahren die Besucher auf dem anderthalb-stündigen Rundgang entlang der Grenzen der Altstadt Geras interessante Einblicke in den Alltag innerhalb der Stadtmauern, tragische und weitreichende Ereignisse und über zukünftige Pläne zum Erlebbarmachen der Stadtmauerreste.