Acht Monate lang war Tobias Schorcht unterwegs – zu Fuß, mit Zelt und einem aufblasbaren Boot: Der ehemalige Lehrer aus Jena hat mit seiner Solo-Expedition durch Patagonien eines der größten Abenteuer seines Lebens erlebt. Von Frutillar im Norden Chiles bis nach Punta Arenas am südlichsten Ende des Kontinents legte er rund 3.000 Kilometer zurück, davon etwa 1.000 Kilometer auf dem Wasser. Auf Chiles größtem Fluss kentert er. Zu Fuß läuft er über das patagonische Eisfeld und steht in der Pampa einem ausgewachsenen Puma gegenüber. Nach über 3000 Kilometer Wildnis erreicht er die Magellanstraße. Während der Reise merkt Tobis Schorcht schnell, dass er eher leidenschaftlicher Abenteurer als Pädagoge ist. Für seine preisgekrönte Reisereportage wurde er inzwischen auf mehreren Outdoor- und Filmfestivals ausgezeichnet.
Ein Vortrag über Naturgewalten, Lebensfreude und Improvisationen.
(Eintritt: 15 €)